Dr. Bettina Krogemann, M.A., Kunsthistorikerin und Autorin: 

"Sandra Kolondam spielt gerne mit unseren eingefahrenen Sehgewohnheiten. Wie ihr das gelingt? Sie schafft Polyperspektiven auf einem Bild, die lebendige Situationen zwischen Hintergrund und Vordergrund schaffen. Sie vermengt Maßstäbe in ihren Bildwelten, die das Reale wieder wegnehmen, womit Gegenständliches und Figürliches einen anderen Wesenszug bekommt. Beides wird so fiktional und betont den artifiziellen Charakter des Gemäldes.

Ein wichtiges Mittel, um solche Effekte zu erreichen, sind Eigenschaften und Wirkungen von Farben und ein genauer, wissentlicher oder intuitiver, Einsatz derselben. Der Betrachter wird mit dieser Gestaltung durch verschiedene Malebenen mit auf die Reise genommen.

Viele von Kolondams Gemälden spielen so mit dem Bildhorizont, der Sicht auf die Dinge, der Perspektive. Oben wird zu unten, groß wird klein und klein wird groß, das wahrnehmende Auge wird durch ein Wechselspiel von vorne nach hinten oder retour geführt. Zu entdecken gibt es viel, fast wie in der trickreichen Trompe-l’œil Malerei mit ihren Phantasielandschaften und ganz ähnlichen spielerischen Perspektiven aus vergangenen Zeiten." 

Alle Preise in EUR und inkl. 7 % MwSt. 

Dr. Bettina Krogemann, M.A., Art historian and author:

"Sandra Kolondam likes to play with our established viewing habits. How does she manage this? She creates polyperspectives on a picture, which create lively situations between background and foreground. She blends scales in her pictorial worlds, which take away the real again, giving the representational and the figurative a different character. Both thus become fictional and emphasize the artificial character of the painting.

An important means to achieve such effects are the properties and effects of colours and a precise, conscious or intuitive use of them. With this design, the viewer is taken on a journey through different levels of painting. 

Many of Kolondam's paintings thus play with the horizon, the view of things, the perspective. Top becomes bottom, large becomes small and small becomes large, the perceiving eye is guided by an interplay from front to back or back. There is much to discover, almost like in the tricky trompe-l'œil painting with its fantasy landscapes and very similar playful perspectives from times gone by."

 

 

All prices in EUR and including 7 % VAT. 

SANDRA KOLONDAM